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Wir Menschen wissen, wie es um unser Gebiss bestellt wäre, wenn wir nicht regelmässig die Zähne putzen würden...


 Zähneputzen - leicht gemacht!

Diese Folgen drohen auch unseren Hunden und Katzen, weil die heute übliche Ernährung nicht mehr in der Lage ist, für ein gesundes Gebiss zu sorgen. Früher war das anders, denn die Zähne der Vorfahren unserer Haustiere wurden durch den regelmässigen Beutefang und -verzehr gereinigt, Zahnerkrankungen waren daher selten. Überdies erreichten die wilden Ahnen längst nicht das hohe Alter unserer Hausgenossen. Durch die züchterische Veränderung sind viele Rassen für Zahnerkrankungen anfälliger geworden, als ihre Vorfahren.

Schenkt man Zahnbelägen beim Hund keine Beachtung,
beginnt sich im Alter von 2 bis 6 Jahren Zahnstein zu bilden.
Die wachsenden Bakterienkolonien verursachen in der Folge

  • Mundgeruch,
  • Zahnfleischentzündung,
  • Berührungsempfindlichkeit,
  • Schwierigkeiten beim Kauen,
  • Appetitverlust
  • vermehrtes Niesen
  • frühzeitiger Verlust von Zähnen.
Zahnbetterkrankungen und Folgen gehören daher heute zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen von Hund und Katze:
In der Mundhöhle gibt es eine Vielzahl von Bakterien, die sich an den Zahnoberflächen festsetzen und vermehren. Zusammen mit Nahrungsresten entstehen zunächst klebrige Bakterienbeläge (Plaque). Durch die Einlagerung von Mineralien in diese Plaque werden die Bakterienbeläge zu Zahnstein. Aus diesem Zahnstein dringen ständig Plaque-Bakterien in die Zahnzwischenräume ein und geben toxische (giftige) Stoffwechselprodukte ab, die das Bindegewebe zwischen Zähnen und Zahnfleisch zerstören. Dies hat neben üblem Mundgeruch vor allem zur Folge, dass das Zahnfleisch zurückgeht, die Zähne sich lockern und manchmal ausfallen oder gezogen werden müssen; es bilden sich eiternde Zahnfisteln oder die Zahnwurzeln vereitern. Die Plaquebakterien können von hier aus im ganzen Körper streuen und so die Allgemeingesundheit gefährden.

Durch eine besondere Ernährung oder Verfüttern von Knochen lässt sich der Ansatz von Zahnstein im allgemeinen nicht vermeiden. Jedoch können manche Futtersorten schneller, andere langsamer zu Zahnsteinbildung führen.

Meist muss Zahnstein mindestens 1 x jährlich entfernt werden. Wir entfernen Zahnstein mit speziellen Instrumenten und mittels Ultraschall. Zudem haben wir auch spezielle Geräte für Zahnpolituren.

Da der Zahnstein auch an der zungenseitigen Fläche (Zahninnenseite) entfernt werden muss, ist meist eine leichte, kurz wirkende Narkose nötig, die auch ältere Tiere gut vertragen. (Jedoch sollte auch hier vorher eine Blutprobe zur Abschätzung der Narkosefähigkeit untersucht werden.)

Bei einem starken Zahnsteinbefall müssen bei Gebisssanierung fast immer auch Zähne gezogen werden.
Zahndefekte wie Löcher in den Zähnen (Karies) können wir unter Umständen durch eine konservierende Zahnbehandlung (Kunststoffüllung) beheben.
Eine regelmässige Zahnsteinentfernung kann dies verhindern.

So weit muss es aber dann nicht kommen, wenn Sie gewisse Tipps zur Zahnpflege befolgen:
Regelmässiges Zähneputzen ab dem Welpenalter mit speziellen Zahnbürsten und spezieller Zahnpasta.So enthält bspw. die Zahnpasta spezielle Enzyme, die die Plaquebakterien inaktivieren und Putzkörper, die fuer eine schonende und gründliche Entfernung der Plaquebeläge sorgen und der Zahnsteinentstehung vorbeugen.

Tipp: Zum Zähneputzen können Sie auch Kinder-Zahnpasta benutzen.
Zusätzlich noch Baumwollknochen/Zahnknochen.
Trockenfutter als Alleinfutter oder beimengen.

Fazit: Wer seinem Tier Gutes tun und Folgekosten für veterinärmedizinische Behandlungen sparen möchte, sollte ihm regelmässige häuslich Zahnpflege angedeihen und den Allgemeinzustand des Gebisses regelmäßig (einmal pro Jahr) durch den Tierarzt kontrollieren lassen.

(Tipp - Mundgeruch beim Hund: Mischen Sie Backpulver mit genügend Wasser, um eine Paste zu erhalten, tragen Sie die Paste mit einen sauberen Waschlappen auf die Zähne des Hundes auf. Schenken Sie der Zahnfleischlinie besondere Aufmerksamkeit, reiben Sie behutsam und reiben Sie anschließend mit einem zweiten nassen Waschlappen nach, um jegliche Ablagerungen zu beseitigen. Es dauert ca. eine Woche, bis der Atem Ihres Hundes erträglich ist, aber es ist das Abwarten wert. Tun Sie dies mindestens dreimal pro Woche. )

Zitat: So, ich habs jetzt mal extra für euch probiert: So, Zähne normal geputzt, 4 Min. später mit Backpulver, erstmal gemerkt das das Zeug sauer ist wie sonst was, nach dem putzen stelle ich fest, das überall das Zahnfleisch um die Zähne herum blutet. Weißer sind sie immer noch nicht, ich glaube ich lass das in Zukunft lieber.

Backpulver ist für Hundezähne absolut ungeeignet.

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