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Zahnpflege beim Hund
Eine regelmäßige Kontrolle der Zahngesundheit bei Ihrem Hund kann das Hundegebiss bis ins hohe Alter erhalten.Schenkt man Zahnbelägen beim Hund keine Beachtung, beginnt sich im Alter von 2 bis 6 Jahren Zahnstein zu bilden.

Zahnerkrankungen beginnen zunächst mit der Bildung von weichen Belägen, die sich auf der Zahnoberfläche ansammeln. Durch Einlagerung von Salzen aus dem Speichel härten diese Beläge aus zu hartem Zahnstein.

Symptome die jeder Hundehalter erkennen kann:
·gelblich-bräunliche Ablagerungen auf den Zähnen
·schlecht riechender Atem
·veränderungen beim Fress- und Kauverhalten
·Zahnfleischblutungen

Zähneputzen - bei einem Hund - so wird es gemacht.
Ein einfaches Ritual wird es, wenn man in frühem Lebensalter mit der Zahnreinigung beginnt. Aber auch bei älteren Tieren ist diese wirksame Prophylaxemaßnahme möglich.Hunde-Zahncreme ist ungiftig.

1. Gewöhnen Sie Ihren Hund so früh wie möglich an das Zähneputzen, am besten bereits im Welpenalter. Denn Ziel ist es, bereits die Entstehung von Krankheiten der Zähne und der Maulhöhle zu verhindern. Zwar hat das Zähneputzen bei einem sehr jungen Hund für die Milchzähne keine großen Vorteile, da diese bald ausfallen und durch die bleibenden Zähne ersetzt werden, auf diese Weise ist Ihr Hund ist jedoch bereits an das Zähneputzen gewöhnt, wenn die bleibenden Zähne durchbrechen. Zudem ist es meist einfacher, Welpen an Körperpflegemaßnahmen zu gewöhnen als Hunde mittleren oder fortgeschrittenen Alters. Schaffen Sie für das Zähneputzen ein Umfeld, in dem sich Ihr Hund wohl fühlt und gehen Sie am besten von der Seite an den Kopf heran.
2. Kleine Hunde setzt man am besten auf den Schoß und beruhigt sie durch Streicheln, um ihnen die Angst zu nehmen. Ist man zu zweit, übernimmt eine Person das Festhalten, Beruhigen und Streicheln, während die andere die Zähne putzt. Einige Tiere sind umgänglicher, wenn man sie zum Zähneputzen wie für die Fellpflege auf einen Tisch stellt.
Verwenden Sie nur Zahncremes, die speziell für Tiere hergestellt sind. Drücken Sie die Zahncreme mit dem Finger tief in die Borsten der Zahnbürste hinein, damit sie der Hund nicht einfach ablecken kann.
3. Beginnen Sie zunächst mit einigen wenigen Zähnen (vorzugsweise mit den Backenzähnen anstelle der Schneidezähne, da das Zurückziehen der Lefzen im Allgemeinen gut toleriert wird, während viele Hunde das Anheben der Nase als sehr unangenehm empfinden) und steigern Sie die Anzahl der geputzten Zähne schrittweise von Sitzung zu Sitzung bis schließlich das gesamte Gebiss in einer einzigen Sitzung gereinigt werden kann.
4. Anfangs müssen Sie die Maulhöhle Ihres Hundes nicht öffnen. Putzen Sie zunächst nur die Außenflächen der Zähne und dabei insbesondere den Zahnfleischrand.
5. Hat sich Ihr Hund an das Putzen der Außenflächen sämtlicher Zähne gewöhnt, versuchen Sie, seine Maulhöhle sanft zu öffnen und vorsichtig die Kauflächen und die Innenseiten der Zähne zu bürsten. Bei Hunden, die das Öffnen der Maulhöhle nicht tolerieren, sollte man in jedem Fall weiterhin täglich die Außenflächen der Zähne putzen. Es muss jedoch damit gerechnet werden, dass sich auf der nicht geputzten Innenseite mit der Zeit eine Zahnfleischentzündung und möglicherweise auch eine Parodontitis entwickelt.

Tipp: Belohnen Sie ihren Hund nach jedem Zähneputzen z. B. mit einem Spaziergang oder einem Zahnpflegekauriegel.
Machen Sie das Zähneputzen zu einem festen Bestandteil des täglichen Pflegeprogramms.

Ein älteres Tier ist leichter an Pflegemaßnahmen zu Hause zu gewöhnen, wenn diese als Fortsetzung bereits bestehender Routinemaßnahmen, wie z. B. Abendfütterung, Spaziergang oder Fellpflege, eingeführt werden. Auch dem Besitzer fällt es leichter, an das tägliche Zähneputzen zu denken, wenn es zu festen Routine gehört./royal-canin/rk

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