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Zahnerkrankungen beginnen zunächst
mit der Bildung von weichen Belägen, die
sich auf der Zahnoberfläche ansammeln. Durch
Einlagerung von Salzen aus dem Speichel härten
diese Beläge aus zu hartem Zahnstein.
Symptome die jeder Hundehalter erkennen kann:
·gelblich-bräunliche Ablagerungen
auf den Zähnen
·schlecht riechender Atem
·veränderungen beim Fress- und Kauverhalten
·Zahnfleischblutungen
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1.
Gewöhnen Sie Ihren Hund so früh wie möglich
an das Zähneputzen, am besten bereits im Welpenalter.
Denn Ziel ist es, bereits die Entstehung von Krankheiten
der Zähne und der Maulhöhle zu verhindern.
Zwar hat das Zähneputzen bei einem sehr jungen
Hund für die Milchzähne keine großen
Vorteile, da diese bald ausfallen und durch die
bleibenden Zähne ersetzt werden, auf diese
Weise ist Ihr Hund ist jedoch bereits an das Zähneputzen
gewöhnt, wenn die bleibenden Zähne durchbrechen.
Zudem ist es meist einfacher, Welpen an Körperpflegemaßnahmen
zu gewöhnen als Hunde mittleren oder fortgeschrittenen
Alters. Schaffen Sie für das Zähneputzen
ein Umfeld, in dem sich Ihr Hund wohl fühlt
und gehen Sie am besten von der Seite an den Kopf
heran. |
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2.
Kleine Hunde setzt man am besten auf den Schoß
und beruhigt sie durch Streicheln, um ihnen die
Angst zu nehmen. Ist man zu zweit, übernimmt
eine Person das Festhalten, Beruhigen und Streicheln,
während die andere die Zähne putzt. Einige
Tiere sind umgänglicher, wenn man sie zum Zähneputzen
wie für die Fellpflege auf einen Tisch stellt.
Verwenden Sie nur Zahncremes, die speziell für
Tiere hergestellt sind. Drücken Sie die Zahncreme
mit dem Finger tief in die Borsten der Zahnbürste
hinein, damit sie der Hund nicht einfach ablecken
kann. |
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3.
Beginnen Sie zunächst mit einigen wenigen Zähnen
(vorzugsweise mit den Backenzähnen anstelle
der Schneidezähne, da das Zurückziehen
der Lefzen im Allgemeinen gut toleriert wird, während
viele Hunde das Anheben der Nase als sehr unangenehm
empfinden) und steigern Sie die Anzahl der geputzten
Zähne schrittweise von Sitzung zu Sitzung bis
schließlich das gesamte Gebiss in einer einzigen
Sitzung gereinigt werden kann. |
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4.
Anfangs müssen Sie die Maulhöhle Ihres
Hundes nicht öffnen. Putzen Sie zunächst
nur die Außenflächen der Zähne und
dabei insbesondere den Zahnfleischrand. |
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5.
Hat sich Ihr Hund an das Putzen der Außenflächen
sämtlicher Zähne gewöhnt, versuchen
Sie, seine Maulhöhle sanft zu öffnen und
vorsichtig die Kauflächen und die Innenseiten
der Zähne zu bürsten. Bei Hunden, die
das Öffnen der Maulhöhle nicht tolerieren,
sollte man in jedem Fall weiterhin täglich
die Außenflächen der Zähne putzen.
Es muss jedoch damit gerechnet werden, dass sich
auf der nicht geputzten Innenseite mit der Zeit
eine Zahnfleischentzündung und möglicherweise
auch eine Parodontitis entwickelt. |