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 Besondere Pflege für ältere Hunde

Sie können Ihrem älteren Hund
das Leben angenehm gestalten !

Damit Ihr Hund sein Idealgewicht halten kann, sollten Sie ihn genau beobachten und seine Mahlzeiten gegebenenfalls verkleinern. Das ist bei älteren Hunden besonders wichtig. Denn bei ihnen bedeutet Übergewicht eine deutlich höhere Belastung für Herz und Lunge sowie Muskeln und Gelenke.                


Alles braucht mehr Zeit
Mit zunehmendem Alter wird Ihr Hund ruhiger, und die Funktionsfähigkeit seiner Organe lässt etwas nach.Wenn sich die Funktionen seines Körpers verlangsamen, fällt es ihm auch schwerer, mit Krankheiten oder anderen Stresssituationen umzugehen. Solche Situationen sollten Sie soweit wie möglich vermeiden.

Für den Umgang mit einem älteren Hund ist mehr Geduld nötig, denn er wird einfach etwas langsamer. Möglicherweise kann er Sie nicht mehr gut hören oder sehen. Wenn er nicht auf Sie reagiert, bedeutet das nicht, dass er Sie absichtlich ignoriert! Er braucht jetzt mehr Hilfe und mehr Gesellschaft. Seien Sie geduldig – er hat es verdient.

Obwohl Ihr Hund nicht mehr ganz so aktiv ist, ist ein angemessener Auslauf dennoch gut für Ihren Hund
Viele Hunde im Alter träge. Während sie vielleicht in ihrer Jugend noch freudig vorausrannten, laufen sie jetzt in aller Ruhe an Ihrer Seite. Außerdem wird ein alter Hund schneller müde. Seine Gelenke werden steif, und er spürt unter Umständen dieselben Muskelschmerzen wie ältere Menschen.

Bei älteren Hunden lässt häufig die Sehkraft nach. Auch das Gehör und andere Sinne, einschließlich des Geruchssinns, können beeinträchtigt werden. Dadurch verlieren die Tiere leicht die Orientierung und finden sich ohne ihre Besitzer nicht mehr zurecht. Achten Sie also darauf, sich auf Ihren Spaziergängen nicht allzu weit von Ihrem Hund zu entfernen.

Durch maßvolle Bewegung wird sein Kreislauf in Schwung gehalten, seine Gelenke bleiben in Bewegung, und er bekommt jede Menge frische Luft. Außerdem tut ihm die Ablenkung gut, und „Unfälle“ im Haus können vermieden werden.

Unternehmen Sie mit Ihrem Hund kürzere, dafür aber häufigere Spaziergänge. Achten Sie darauf, dass er sich nicht zu sehr verausgabt. Wenn es regnet oder schneit, trocknen Sie ihn nach Ihrer Rückkehr zu Hause gründlich ab. Wenn der Boden vereist ist bzw. Salz oder Split gestreut wurde, reinigen und trocknen Sie seine Pfoten. So vermeiden Sie Reizungen, die leicht zu Blasen und Entzündungen führen können.

Verzichten Sie auf lange Spaziergänge, wenn das Wetter extrem heiß oder kalt ist. Ihr Hund ist dazu körperlich womöglich nicht mehr in der Lage. Warten Sie, bis die Witterungsverhältnisse sich gebessert haben.

Legen Sie bei älteren Hunden gesteigerten Wert auf die Fellpflege.
So fühlt Ihr Hund sich wohl und bleibt gesund.
Beim regelmäßigen Bürsten können Sie Auffälligkeiten wie Haarausfall, Wunden, Reizungen oder Anzeichen von Floh- oder Parasitenbefall erkennen. Außerdem können Sie den Körper Ihres Hundes auf Geschwüre und Hautprobleme untersuchen.

Viele Hunde im fortgeschrittenen Alter leiden an Warzen und gutartigen Fettgeschwülsten,die im Allgemeinen keine Probleme bereiten. Dennoch sollten Sie bei allen ungewöhnlichen Schwellungen (besonders dann, wenn diese sich verändern) den Tierarzt aufsuchen.

Untersuchen Sie regelmäßig die Krallen Ihres Hundes. Achten Sie dabei besonders auf die sogenannten Wolfskrallen oder Afterkrallen. Diese befinden sich als fünfte Zehe an der Innenseite der Hinterläufe, berühren nicht den Boden und werden somit auch nicht abgewetzt. Sie können Ihrem Hund die Krallen selbst schneiden. Sollten Sie allerdings mit diesem Vorgang nicht vertraut sein, überlassen Sie es lieber dem Tierarzt oder einer Fachkraft in einem Hundesalon. Von Zeit zu Zeit sollten Sie sich den Rachen und die Zähne Ihres Hundes ansehen. Zahnstein in Form von braunen Ablagerungen führt nicht nur zu schlechtem Atem, sondern auch zu Zahnfleischerkrankungen . Der Tierarzt kann Zahnstein und auch lockere Zähne entfernen, wofür allerdings im Allgemeinen eine Vollnarkose notwendig ist.

So fühlt Ihr Hund sich wohl
Da Ihr Hund im fortgeschrittenen Alter nicht mehr so agil ist, liegt er oft längere Zeit an einem Platz. Bereiten Sie ihm seinen Platz an einer warmen, vor Zugluft geschützten Stelle, die Sie gut auspolstern sollten.

Denken Sie auch daran, dass Ihr Hund aufgrund seiner verminderten Seh- und Hörkraft leichter die Orientierung verlieren kann.Veränderungen im Haus bzw. in der Wohnung sowie im Tagesablauf sollten Sie also möglichst vermeiden.

 

Wie ernähre ich meinen älteren Hund
Da Ihr Hund sich mit zunehmendem Alter wenige bewegt, verbraucht er weniger Energie. Damit er dennoch sein optimales Gewicht hält, werden Sie möglicherweise seine Futtermenge reduzieren müssen. Dies ist wichtig, da Fettleibigkeit bei älteren Hunden Herz und Lungen sowie Muskeln und Gelenke stark belastet. Fettleibige Hunde haben außerdem eine niedrigere Lebenserwartung.

Bitte regelmäßige tierärztliche Untersuchungen
G eben Sie Ihrem Tierarzt die Möglichkeit, Ihren Hund regelmäßig zu untersuchen und dabei zu prüfen, ob alle wichtigen Organe wie Haut, Herz, Leber und Nieren gesund sind(bei manchen Hunden können auch häufigere Termine beim Tierarzt notwendig sein)./RK

      Auch ältere Hunde können noch umlernen

      Umrechnung von Hunde- in Menschen Alter
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      Die zehn Bitten eines Hundes

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