| Futterspenden
fürs Tierheim sind erstmals seit 2000 wieder angewachsen
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Wenn es um Futterspenden fürs
Tierheim an der Bammer Landstraße geht, könnte
2007 vielleicht als Jahr der Trendumkehr in die
Geschichte eingehen.
Den härtesten Einschnitt hatte es im Jahre
2000 gegeben, als die Spenden plötzlich auf
die Hälfte zurück gingen. Von da an
blieben die gespendeten Mengen von Jahr zu Jahr
etwa gleich oder gingen zurück.
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Jetzt gibt es erstmals
einen klar positiven Trend.
Wie schon 2004 und 2005 verzeichneten die Katzen den
deutlichsten Zuwachs. Das für sie gespendete Büchsenfutter
wuchs im Vergleich zum Vorjahr von insgesamt 349 Kilo
auf nun 516 Kilo an. Am positivsten schlugen diesmal
die 400-Gramm-Büchsen zu Buche. 2005 waren es 98,
2006 dagegen 437.
Das Büchsenfutter für Hunde ist ein wenig
mehr geworden. Von 2001 Kilo (2005) ist die Menge auf
nun insgesamt 2127 Kilo gestiegen. Hundetrockenfutter
ist von 129 Kilo auf 206 Kilo angewachsen. Die Spenden
von Katzenfutter trocken blieben mit 374 auf 377 Kilo
etwa gleich.
In Überschwang verfallen will aber Jutta Schütze,
die Vorsitzende des Tierschutzvereins, nicht. "Wir
können ganz zufrieden sein", hat sie die leicht
positive Entwicklung gestern kommentiert und dann mit
Blick auf die Spender hinzu gefügt: "Das ist
schon sehr erfreulich. Wir sind dankbar für jede
einzelne Büchse, aufgefressen wird alles."
In vier Einrichtungen darf der Tierschutzverein derzeit
seine Sammelboxen für Futterspenden aufstellen,
bei Kaufland, Kaufmarkt und Rewe sowie in der Futterhandlung
Kny. Sind diese Boxen 2005 insgesamt 37-mal voll geworden,
konnten sie im vergangenen Jahr immerhin 46-mal geleert
werden. Am besten schnitt Kaufland mit 29 Boxen ab.
Webseiten
über Hunde

Im Tierheim werden zurzeit
28 Hunde, 25 Katzen, vier Kaninchen, ein Meerschweinchen
und ein Wellensittich betreut. Im Laufe
des Jahres kamen 126 Hunde, 138 Katzen, fünf Meerschweinchen,
acht Vögel, vier Kaninchen, zwei Ratten und ein
Feldhase herein. Wie Jutta Schütze sagt, werden
Hunde dort stets um 17 Uhr gefüttert, wenn sie
zur Nacht eingesperrt werden. Große Hunde müssen
nach dem Fressen bekanntlich Ruhe haben, sonst kann
es zu einer Magendrehung mit Todesfolge kommen. Katzen
haben immer Trockenfutter zu stehen und bekommen einmal
am Tag pro Nase ein Schälchen Feuchtfutter, dessen
Menge so bemessen ist, dass alles gleich aufgefressen
wird. Das verlangt die Tierheimverordnung, weil länger
stehendes Feuchtfutter ein Nährboden für Infektionen
ist.
Wie Jutta Schütze betont, werden alle Tiere individuell
gefüttert. Welpen und kranke Tiere kriegen mehrmals
Futter am Tag, einige kriegen sogar Diät. Alle
Katzen erhalten z.B. auch Diestelöl, denn das gibt
ein schönes Fell.
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