Futterreste
werden weggeworfen, da sie rasch säuern
und zu Magenverstimmungen führen. Futterschüsseln
immer sauber halten.
Fütterungszeiten nach dem Tagesablauf richten,
denn entsprechend muss sich der Hund lösen. Schlechte
Fresser, konditionsschwache, kranke, genesende und alte
Hunde füttert man besser mehrmals täglich
mit kleinen Portionen.

Knochen sind kein Hundefutter.
Die Knochensubstanz ist aber zweifellos ein guter Kalzium-
und Mineralstofflieferant. Wichtig ist dabei, nur in
Form von Fleischknochen zu füttern, wie z. B. in
Hähnchenflügeln, Putenhälsen, Hühnerhälsen
usw. Sie sollten außerdem grundsätzlich roh
gegeben werden! Gekochte und gebratene Knochen splittern.
Knorpeliger Schlund oder Kalbsbrust, Lammrippchen (nicht
zersägen oder zerschneiden) sind ebenfalls sehr
gut. Füttern Sie Knochen nur unter Aufsicht und
nicht mehreren Hunden gleichzeitig, damit sie gut zerkleinert
und nicht vor Futterneid verschlungen werden.
Rohhautprodukte
sind für den Hund ein Leckerbissen. Der Zoofachhandel
bietet ein reichhaltiges Angebot. Auch sie müssen
in den Futterbedarf mit eingerechnet werden.
Ruhe nach dem Fressen
!
Füttern Sie den Hund niemals vor Spaziergängen
oder Sport und lassen ihn nie nach dem Fressen springen
und toben. Es besteht bei größeren Hunden
die Gefahr der gefährlichen Magendrehung.
Futterumstellung
immer allmählich mit kleinen Mengen beginnen.

Welpen
können mit speziellem Fertigfutter oder Frischkost
aufgezogen werden. Der Welpe darf nicht zu fett werden.
Übergewicht schadet der Entwicklung von Knochen,
Gelenken und Sehnen und fördert Skelettmissbildungen.
Das gilt besonders für große Rassen. Gerade
die gefürchtete Hüftgelenksdysplasie wird
durch falsche Ernährung und Bewegung des Junghundes
gefördert.
Der Welpe sollte sich satt fressen, aber nicht überfressen.
Er muss bei jeder Mahlzeit hungrig sein und zügig
fressen. Der acht bis zwölf Wochen alte Welpe bekommt
vier Mahlzeiten am Tag, er lässt dann schon mal
die eine oder andere stehen und pendelt sich meist vom
4. - 7. Monat auf drei und ab dem ca. 8. Monat auf zwei
Mahlzeiten ein.
Für die mutterlose Aufzucht von Welpen aber auch
für Muttertiere empfiehlt sich speziell entwickelte
Aufbaumilch.
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