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Meist verliebt man sich
in einen Hund, den man irgendwo gesehen oder kennen
gelernt hat.
Die meisten Rassehunde dienten ursprünglich einem
bestimmten Zweck und wurden züchterisch darauf
spezialisiert. Oft seit vielen Hundert Jahren.
Rassehundezucht als Familienbegleithunde gibt es seit
etwa 150 Jahren - das reicht kaum, aus einem aktiven
Jagdhund einen angepassten Stadthund zu machen. Schließlich
macht der Charakter eines Hundes seinen Charme aus,
und sein Charakter ist wesentlich geprägt von seiner
ursprünglichen Aufgabe.
Sich verlieben heißt nicht, ein Leben lang lieben!
Da kann man z. B. an die wunderschönen blauen Huskyaugen
oder den legendären Ruf des Königs der Schafe,
den Border Collie, denken. Wenn man den Bedürfnissen
solcher Spezialisten nicht gerecht werden kann, dauern
10 bis 15 Jahre Hundeleben ziemlich lang.
Es lohnt sich deshalb, sich mit den verschiedenen Hunderassen
zu befassen, unverbindlich Züchter zu besuchen,
deren Adressen man beim Zuchtverband bekommt (www.vdh.de)
und sich Zeit für die Entscheidung zu nehmen. Dabei
sind einige Entscheidungen zu treffen.
Rassehund oder Mischling?
Beim Rassehund kann man in etwa abwägen, was auf
einen zukommt. Natürlich ist nie ein Hund wie der
andere, auch bei Rassen gibt es individuelle Unterschiede,
aber eben viele Ähnlichkeiten wie grundlegende
Charaktereigenschaften, Größe und Fell.
Beim Mischling weiß man selten, wer seine Eltern
waren und welche Eigenschaften sie auszeichneten. Mischlinge
sind zurzeit "in" und werden leider gezielt
für den Verkauf produziert. So kommen Mischungen
wie Husky-Schäferhund z. B. zu Stande, traumhaft
schön, aber so schwierig in der Haltung.
Wer Kinder und ältere Menschen in der Familie hat,
besondere Lebensumstände berücksichtigen muss,
der hat es leichter, einen Rassehund aus einer guten
Zucht zu wählen, der ein typisches Exemplar seiner
Rasse darstellt.
Wer viel Hundeerfahrung hat, wer keine Rücksichten
nehmen muss, wer eine Portion Humor besitzt und gut
mit Überraschungen leben kann, wird am Mischling
Freude haben.
Der Anschaffungspreis ist der geringste Kostenfaktor
im Laufe eines Hundelebens und sollte nicht das bestimmende
Element sein.
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| Klein
oder groß?
Ein großer Hund stellt viel größere
Ansprüche an Lebensraum, Futterverbrauch, Erziehung,
Platz im Auto, besondere Berücksichtigung bei der
Urlaubsplanung, er bringt mehr Schmutz herein usw.
Ein kleiner Hund passt sich leichter an Ihre Lebensumstände
an und erfüllt alle gefühlsbedingten Bedürfnisse.
Er ist Ansprechpartner, verleitet zu Spaziergängen,
ist wachsam und hat allgemein eine höhere Lebenserwartung. |
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