Ist
man sich der Bedeutung der Pflege klar,
kann man leichter damit umgehen. Es darf nicht dazu kommen,
dass der Hund entscheidet, was er mag und duldet oder
nicht. Deshalb beginnt vom ersten Tage an die Pflege des
Welpen, auch wenn es nichts zu pflegen gibt.
Jeder Hund, ob groß oder klein, braucht seinen Pflegetisch,
der nicht wackeln darf und mit einer rutschfesten Oberfläche
versehen ist. Man arbeitet entspannter als auf den Knien
oder im Bücken. |
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| Welpenpflege
So lange man den Welpen noch heben kann, wird er auf
den Tisch gehoben, dann sollte er über feste Stufen
auf den Tisch steigen können. Nicht hinauf oder
hinunter springen lassen. Zunächst ist die "Tischerfahrung"
für den Welpen angenehm, er wird beschmust, gestreichelt,
bekommt Leckerchen. Mit einem Belohnungshäppchen
beenden Sie die Sitzung und heben den Kleinen vom Tisch.
Das Ganze dauert nur wenige Minuten.
Der kleine Welpe legt sich noch bereitwillig auf den
Rücken, bietet den Bauch dar und genießt
das sanfte Kraulen des Babybäuchleins. Tut er es
nicht, haben Sie einen ausgesprochen selbstbewussten
Hund. Nutzen Sie die Gelegenheit und zeigen ihm, dass
Sie der Stärkere sind und drehen ihn sanft, aber
bestimmt auf den Rücken. Halten Sie ihn mit der
Hand auf der Brust so lange fest, bis er sich entspannt
und sein Bäuchlein darbietet. Nur Geduld, er wird
es tun, auch wenn er zunächst noch zappelt und
schreit. Wenn Sie jetzt nicht konsequent sind, haben
Sie Ihr Spiel verloren.
Mit zunehmendem Alter dehnen Sie die Tischübungen
aus und erkunden Ihren Hund. Schauen und riechen Sie
in die Ohren, betrachten mit leichtem Fingerstreichen
die Genitalien, das Bäuchlein, die Achselhöhlen
- spätere Problemzonen bei langhaarigen Hunden.
Tasten Sie massierend den ganzen kleinen Körper
ab. Bürsten Sie sanft das Fellchen. Öffnen
Sie den Fang und untersuchen mit den Fingern Zähne
und Gaumen, nehmen Sie die kleinen Pfötchen in
die Hand und prüfen jede einzelne Zehe und die
Krallen. Sprechen Sie ruhig und freundlich mit dem Hund.
Erkunden Sie Ihren Hund, lernen Sie ihn kennen. So entgeht
Ihnen keine Veränderung - mögliche Frühanzeichen
für Krankheiten. Ihr Hund wird diese Minuten lieben,
und sie sollten auch für Sie mit zu den schönsten
im Zusammenleben mit Ihrem Hund zählen.
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