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Das Farbensehen von Hunden wurde durch verschiedene
Experimente erforscht.
Eine Studie von Neitz, Geist und Jakobs fand heraus,
daß Hunde Farben in etwa
so sehen wie ein Mensch, der rotgrün-farbenblind
ist.
Der eine Zapfentyp des Hundes ist empfindlich für
Blau-Violett, der andere für Gelb. Unsere Hunde
sehen also im wesentlichen den Spektralbereich von Gelb
über Grün und Blau, wobei ihnen Objekte, die
für uns grün sind, unbunt erscheinen und rote
Objekte gelb.
Können Hunde Fernsehen
Die Sehschärfe des
Menschen ist ungefähr sechsmal besser als die des
Hundes.
Interessant ist, daß der Hund seinen menschlichen
Freund auf Distanz kaum erkennen kann, wenn sich dieser
still verhält, aber feinste Bewegungen auf große
Distanz noch wahrnimmt.Hunde haben ein sehr gutes Bewegungs-
Sehen. Das heißt Hunde nehmen Objekte die sich
bewegen viel besser wahr als still stehende.Die Augen
eines Hundes sind so aufgebaut dass er den Horizont
in weiter Entfernung auf bewegliche Objekte absuchen
kann.
Ein durchschnittlicher
Hund hat mit einem Auge ein fast so großes Gesichtsfeld
wie der Mensch mit beiden Augen.
Durch sie seitliche Lage der Augen am Kopf sehen die
Hunde auch schräg nach hinten.
Hunde haben ein weiteres Gesichtsfeld , das einen Winkel
von 240 Grad umfaßt, während der Mensch nur
200 Grad erreicht. Dafür ist der Bereich, der von
beiden Augen gesehen wird, kleiner: Hund 60 Grad, Mensch
120 Grad. Dieser Bereich ist für die räumliche
Tiefenwahrnehmung (Stereosehen) wichtig, worin der Mensch
dem Hund überlegen ist.Der Bereich, in dem Mensch
und Hund dreidimensional sehen können, ist mit
120 Grad gleich groß.
Hunde sehen auf kurzen
Entfernung nicht sehr scharf.

Ein Hund kann aus kurzer Distanz nur die untere abgebildeten
Linien als Einzellinien erkennen. Diese Fähigkeit
nennt man auch das Auflösungsvermögen.
Hunde sind vor allem für ihre Super-Nase und für
ihr
Super-Gehör bekannt. Da Hunde ihre Ohren bewegen
können, können sie viel besser als der Mensch
orten,
wo genau ein Geräusch herkommt.
Eine Besonderheit des
Hundeauges ist das dritte Augenlid, auch Nickhaut genannt.
Sie
befindet sich im inneren Augenwinkel und kann durch
Muskeln quer über den Augapfel gezogen werden.
Die Nickhaut funktioniert wie ein Scheibenwischer, der
das Auge reinigt. Auch die normalen zwei Augenlider
übernehmen Reinigungsfunktionen.Unter dem oberen
Lid liegt eine Tränendrüse, die die Hornhaut
des Auges feucht hält. Diese klare, salzige Flüssigkeit
sammelt sich im Augenwinkel und wird über den Tränenkanal
an die Nasenhöhle abgeleitet. Die Tränenflüssigkeit
dient neben der Reinigung und Befeuchtung auch zur Ernährung
der Bindehaut und der Hornhaut.
Die Augen der Hunde
sind wesentlich lichtempfindlicher als die Augen des
Menschen.
Hinter
der Netzhaut, in der Aderhaut eingebettet, findet sich
beim Hund eine spiegelähnliche Fläche.
Diese ermöglicht es unserem Hund auch bei wenig
Lichteinfall, dieses Licht auszunutzen, wenn es schon
durch die Netzhaut hindurch ist. Es reflektiert sich
praktisch und kann darum nochmals genutzt werden. Hiermit
erklärt sich auch, warum Hunde in Dämmerlicht
besser sehen, als wir Menschen, da wir diese Spiegelfäche
nicht haben.
Im flachen übersichtlichen Gelände kann der
Hund sich bewegende Personen bis zu etwa 300 maximal
400Metern wahrnehemen.Die Sehgrenze für Sichtzeichen
beträgt 100 bis 150 Meter.
/rk |